Veranstaltungen

  • ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
  • Jeden Montag:
  • 18.00 Uhr Montagsdemo im Terminal 1 Flughafen Frankfurt
  • ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

WIDEMA aktuell

WIDEMA-Pressemitteilung 16.03.14 Lärmghetto

Drohen Raunheim, Flörsheim und Hochheim das totale Lärmghetto-Schicksal?

Das Urteil zur Südumfliegung hat eine große Verunsicherung gebracht. Es geht nun darum, wer das neue Hauptopfer werden soll. Fluglärm ist leider nicht so zu optimieren, dass es keine Verlierer gibt. Um neue Verlierer ging es bei der Klage. Ein in seltener Offenheit geäußerter Satz vom Anwalt der Kläger macht dies deutlich: "Ziel der Kläger sei eine Beibehaltung der bestehenden Nord-West-Abflugroute." So äußerste sich Bernhard Schmitz in der Frankfurter Rundschau. Also noch eine Schippe drauf auf die Schwerstbelasteten entlang der Nordwest-Abflugroute. Selten wurde dieses Ziel so klar in aller Offenheit verlautbart. Widersprochen wurde dieser Aussage nicht. Zahlreiche, offensichtlich finanzstarke Gemeinden sind aus dem solidarischen Kampf gegen den Flughafen ausgeschieden. Dafür wurden sogar teure Gutachten in Auftrag gegeben. Anwalt Schmitz weiter: "Wir haben eine sichere Alternative für ein Fehlanflugverfahren vorgelegt, die es ermöglichen würde, dass die Nordwest-Abflugverfahren auch weiter genutzt werden. Diese könnten dann unabhängig von den Landungen auf der neuen Nordwestbahn betrieben werden."

Gelegentlich wird zwar behauptet, die Klage diene insgesamt dazu, den Planfeststellungsbeschluss zu kippen und damit den Ausbau rückgängig zu machen. Hier ist äußerste Skepsis angebracht: Die Flugrouten sind zwar erörtert worden, sind aber nicht bindender Bestandteil des PFB. Somit wird die gewonnene Klage kaum den Ausbau gefährden.

mehr...

WIDEMA-Pressemitteilung 27.11.13 Eine kleine Geschichte der WIDEMA

Ein Tag im Juli 1998 – schönster Sonnenschein – Temperatur über 30 Grad Celsius. Ein herrlicher Samstag mit den besten Voraussetzungen endlich wieder einmal den Garten, so kurz vor den Sommerferien, auf Vordermann zu bringen. Voller Freude machten wir uns an die Arbeit. Auf der anderen Straßenseite taten es uns die Nachbarn gleich. Man rief sich zu wie toll das …. ???!? „Was, wie bitte?“ Alles laute rufen half nichts. Es war nichts zu verstehen. „Kann ja nur am Rasenmäher liegen!“. Doch der war gar nicht in Betrieb - auch an der Entfernung zum Nachbarn konnte es nicht liegen, da hatten wir schon Übung drin. Nein, es war ein sich näherndes Flugzeug, das langsam die örtliche Stille verschlang und Kommunikation im Freien unmöglich machte- eine vierstrahlige Maschine, die sich mit röhrendem Getöse über unseren Köpfen den Weg über den Taunus Richtung Norden bahnte.

„Nun denn, kann ja schon ´mal vorkommen, der Flughafen muss ja auch leben und irgendwo müssen die Maschinen ja hin“, übte die nachbarliche Gärtnergemeinschaft Nachsicht mit dem störenden Lärmereignis. Doch es blieb nicht bei diesem einen Fluglärmereignis an diesem wunderschönen Sommertag. Bis in die frühen Abendstunden vergällte der dröhnende Lärm der im 2-3 Minutentakt fliegenden Schwermaschinen der gesamten Nachbarschaft die anfängliche Freude auf die schöpferische Arbeit im Freien. Der Fluglärm nahm fortan in den nächsten Tagen, bis in die Abendstunden stetig zu, so dass mit Datum vom 1. Oktober 1998 sogar die Bild-Zeitung titelte: „Armes Delkenheim: 200 Jumbos am Tag!“.

mehr...

WIDEMA-Pressemitteilung 16.09.13 WIDEMA fordert die Rücknahme des Planfeststellungsbeschlusses

Wie der Presse zu entnehmen war, hat der Verwaltungsgerichtshof in Kassel die Südumfliegung, mit Hinweis, dass die Route zu dicht an der Startbahn West liege, diese nicht unabhängig zu betreiben und die Kapazität von Deutschlands größtem Airport somit geringer als geplant sei, für rechtswidrig erklärt.

Nun könnte man zu dem Schluss kommen, dass diese Kapazitätseinschränkung durch den Beinahe-Zusammenstoß am 13.12.2011 und der daraufhin erfolgten Untersagung des unabhängigen Betriebs der Bahnen 25R und 18 bedingt sei.
„Dem ist nicht so„, entgegnet Joachim Drews, Vorstandsmitglied der BI WIDEMA. „Unabhängig von der noch ausstehenden Begründung des VGH-Urteils handelt es sich um ein grundsätzliches Planungsproblem beim Ausbau des Frankfurter Flughafens und nicht, wie von der DFS in der Presse kolportiert, um ein Gefahrenpotential, dass durch menschliches Versagen von Fluglotsen oder Piloten bei Ausübung ihrer Tätigkeit erzeugt wird. Auf die nun in der Praxis aufgetretenen Probleme hatte der WIDEMA-Vertreter, Harm Heldmaier, bereits im Erörterungstermin zum Flughafenausbau im Jahre 2005 ausführlich hingewiesen.„

mehr...

WIDEMA-Pressemitteilung 27.06.13 WIDEMA sieht sich gut aufgestellt

Die Bürgerinitiative WIDEMA e.V., die seit 1998 als gemeinnütziger Verein besteht, hat einen neuen Vorstand gewählt.
Auf der diesjährigen Hauptversammlung wurden von den Mitgliedern sechs Vorstandsmitglieder gewählt. Die wiedergewählten Vorstandsmitglieder Joachim Drews, Jürgen Fuchs, und Jörg Lemke werden nun durch die drei neugewählten Beisitzer Ingolf Rosemeier, Lutz Schäfer und Peter Vogel unterstützt.

Schwerpunkte der WIDEMA-Aktivitäten werden auch weiterhin die Organisation und Teilnahme an Protestveranstaltungen in der Region sowie die umfassende Unterrichtung der Öffentlichkeit über die gesundheitlichen Schädigungen durch Fluglärm sein.

WIDEMA wird sich auch weiterhin mit allen Kräften gegen die durch den desaströsen Flughafenausbau von Fraport/Politik verursachten zusätzlichen Belastungen der Bevölkerung in der Rhein-Main-Region zur Wehr setzen und Klartext reden.

mehr...

WIDEMA-Pressemitteilung 17.06.13 WIDEMA protestiert gegen Fluglärm - Planspiele mit Rechenfehlern

Wie der hiesigen Presse zu entnehmen ist, beabsichtigt die DFS aus Kapazitätsgründen eine Verschiebung von Abflügen der Südumfliegung auf die Nordabflugrouten. Mit dieser Umverlegung würden laut DFS die Starts über die Nordabflugrouten auch weiterhin unter den im Planfeststellungsbeschluss festgelegten 2 % der Starts bleiben.

WIDEMA protestiert gegen dieses Vorhaben auf das Schärfste. Bei derzeit durchschnittlich 660 Starts/Tag, sind die vorgegebenen 2 % Abflüge (entspricht ca. 13 Flügen) über die Nordabflugroute für den gesamten Monat Juni 2013 bereits heute überschritten.

mehr...

WIDEMA-Pressemitteilung 20.03.2013 "Den Bock zum Gärtner gemacht"

"Koch soll Anleitung für Großprojekte schreiben", so titelte eine überregionale deutsche Zeitung am 18.03.2013. Roland Koch soll nach dem Willen von Verkehrsminister Ramsauer mit einem Expertenhandbuch für Großprojekte Deutschland wieder in die Lage versetzen ein solches Projekt im Kosten- und Zeitrahmen zu meistern.

mehr...

Flugärm und Gesundheit

14.10.11 Wenn der Lärm krank macht

Wenn der Lärm krank macht

14.10.2011 - RHEIN-MAIN

STUDIE Mediziner: Krach aus der Luft steigert Risiko für Schlaganfälle sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Fluglärm macht krank - das hat eine Studie des Bremer Mediziners und Forschers Prof. Eberhard Greiser bestätigt. Wir haben mit dem Lärmexperten gesprochen.

Was löst Fluglärm im Körper des Menschen aus?

Während Straßenverkehrslärm ein relativ gleichmäßiges Niveau hat, kommt es bei Flugzeugen plötzlich zu einem starken Anstieg des Lärms. Im menschlichen Körper werden dadurch Stresshormone ausgeschüttet, die zu einer akuten Steigerung des Blutdrucks führen. Wird ein Mensch einem solchen Lärm über einen längeren Zeitraum ausgesetzt, kann daraus ein krankhafter Bluthochdruck entstehen.

mehr...

Studie Risikofaktor nächtlicher Fluglärm zum Download beim Umweltbundesamt

Studie Risikofaktor nächtlicher Fluglärm, Prof. Greiser (32 Seiten)
Anlage zur Studie (606 Seiten)

mehr...

Gesundheitliche Auswirkungen von Fluglärm

Martin Kaltenbach, Christian Maschke, Rainer Klinke

ZUSAMMENFASSUNG

Einleitung:Wegen des ständig zunehmenden Flugverkehrs ist die ärztliche Beurteilung von Fluglärmwirkungen anhand aktueller Studien erforderlich. Methode: Selektive Literaturrecherche epidemiologischer Studien zum Fluglärm der Jahre 2000 bis 2007 hinsichtlich Erkrankungen, Belästigungen und Lernstörungen. Ergebnisse: Fluglärmbedingte Dauerschallpegel im Wohnumfeld außerhalb von Gebäuden von 60 dB(A) tagsüber und 45 dB(A) in der Nacht sind mit einer Zunahme von
arterieller Hypertonie assoziiert, die bei zunehmendem Fluglärmpegel weiter ansteigt. Die Verordnung blutdrucksenkender
Medikamente ist mit einem nächtlichen Fluglärmpegel von etwa 45 dB(A) assoziert, die ebenfalls dosisabhängig ist. Bei einem Pegel von 55 dB(A) tagsüber fühlen sich heute 25 % der Bevölkerung hochgradig belästigt.
Lärmpegel ab 50 dB(A) tagsüber (außen) sind mit relevanten Lernstörungen bei Schulkindern assoziiert.

Diskussion: Aus den epidemiologischen Studien sind Außenrichtwerte für den Tag von 60 dB(A) und für die Nacht von 50 dB(A) zum Erhalt der Gesundheit abzuleiten. Um auch empfindlichere Gruppen wie Kinder, Ältere und chronisch Kranke zu schützen sowie erhebliche Belästigungen zu vermeiden, sind Vorsorgewerte von 55 dB(A) tags und 45 dB(A) nachts anzustreben. Gegenüber dem Fluglärmgesetz und der Publikation „Synopse“, liegen diese Werte um 5 bis 10 dB(A) niedriger.

Dtsch Arztebl 2008; 105(31–32): 548–56
DOI: 10.3238/arztebl.2008.0548
Schlüsselwörter: Fluglärm, Lärmbelästigung, Hypertonie,
Herzinfarkt, Umweltbelastung
Frankfurt: Prof. Dr. med. Kaltenbach
Berlin: PD Dr.-Ing. Maschke
Frankfurt: Prof. (em.) Dr. med. Klinke

mehr...

Heynastudie

Heynastudie, internationale Studie über die Auswirkung von Fluglärm auf die Gesundheit

mehr...

Beeinträchtigung durch Fluglärm

Beeinträchtigung durch Fluglärm, Prof. Greiser et. al.: Arzneimittelverbrauch als Indikator für gesundheitliche Beeinträchtigungen

mehr...

Planfeststellungsbeschluss zum Flughafenausbau endgültig?

Nachtflugbeschränkung geboten und rechtlich möglich
Stellungnahme des RMI
Ministerpräsident Roland Koch und der Hessische Landtag haben jahrelang die Bedeutung eines Nachtflugverbotes betont. Es wurde zugesagt, dass mit dem Ausbau eine Reduktion des nächtlichen Fluglärms verbunden sei. Auch der Antrag der Fraport AG zum Bau der neuen Landebahn enthält die Einführung eines Nachtflug-Verbots.

Anlage 1
Anlage 2
Anlage 3
weitere Fachpublikationen

so ist es oben, jede Flugspur: Lärm und Feinstaub

... und so unten!

12.04.2012: Der Verein für Flörsheim veröffentlicht die Messergebnisse der Feinstaubmessungen

... "Die Messreihen des Vereins Für Flörsheim e.V. legen den Verdacht einer erhöhten Feinstaubbelastung Flörsheims bei Betriebsrichtung Ost nahe. Die Zusammensetzung des gemessenen Feinstaubs muss dringend analysiert werden. Es sind hoch gesundheitsgefährdende Stoffezu erwarten." ...

Ergebnisse Feinstaubmessungen (als pdf)

hierzu auch:
Verein „Für Flörsheim“ stellt Ergebnisse der Feinstaubmessungen vor
Der unsichtbare Flugzeug-Dreck